Pferdefutter selber Mischen

Beim Pferdefutter unterscheidet man zwischen Rau- oder Grundfutter, Saftfutter, Kraftfutter (Hafer, Gerste, Pellets, Müsli, Mais) und Mischfutter (Futterzusätze wie Mineralfutter und Vitamine).

Eine optimale Pferdefütterung ist vom Alter, vom Gesundheitszustand, der Rasse und auch von der Auslastung abhängig. In der Regel besteht die Ernährung eines Pferdes zur Hälfte aus Heu und Stroh. Saftfutter wie Obst, Gemüse, Silage und Grünfutterarten bilden dazu eine ideale Ergänzung. Was Kraft- und Mischfutter angeht, so sind diese hauptsächlich auf die individuellen Bedürfnisse und die Nährstoffversorgung mit wichtigen Vitaminen und Mineralien ausgerichtet.
Bei http://www.pferdefutter-pferdehanf.de/pferdefuetterung/ gibt es hierzu noch weitere Informationen.

Das Mischen oder Mixen von Pferdefutter wird mittlerweile immer mehr empfohlen, da man sich über die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe sicher sein kann und fertig gekauftes Futter in der Regel auch teuer ist. Die eigene Futterherstellung ist allerdings nicht gerade einfach. Man sollte über ausreichend Erfahrung und natürlich auch über das entsprechende Wissen verfügen, bevor man an den empfindlichen Pferdemägen experimentiert.

Als Anfänger sollte man sich auf jeden Fall erst einmal fachgerecht beraten lassen, denn eine falsche Ernährung kann den Pferden großen Schaden zufügen!

Pferdefutter selbst zubereiten? Wenn ja, welches?

Pferdefutter selbst zubereiten ist empfehlenswert, wenn das Pferd entweder Futterbestandteile nicht verträgt, oder auch, wenn man günstig Getreide einkaufen kann, da man dabei doch einige Euro sparen wird.

Die tägliche Dosis und eine fachgerechte Zusammensetzung des Pferdefutters hängen von der Haltung, der Rasse, von der Arbeitsbelastung und auch von den individuellen Bedürfnissen der Pferde ab!

Lagerung von Pferdefutter

Auf eine korrekte Lagerung des Futters ist unbedingt zu achten. Pferdefutter, und natürlich auch Futter für Ponys, sollte vor Staub und Dreck geschützt sein und nicht offen gelagert werden.

Egal ob es sich um Raufaser oder Kraftfutter handelt, es muss vor Mäusen und Ratten unbedingt geschützt sein, da der Kot für Pferde ungesund ist.

Feuchtigkeit ist vor allem beim Heu und beim Stroh zu vermeiden, da das Pferdefutter schnell schimmelt. Das Depot unter Folien oder losen Planen im Freien führt auf jeden Fall zu Qualitätsverlust.

Wenn möglich sollte auch Sonneneinstrahlung und starke Temperaturschwankungen vermieden werden.

Zusatzstoffe wie Vitamine und Mineralien gehen dabei schnell kaputt. Gegebenenfalls kann man das Futter (Kraftfutter) in stabilen Plastiktonnen mit Deckel lagern oder in einem geeigneten Futtersack wenn es sich um kleinere Mengen handelt.


Sicherlich kann man von einem benachbarten Bauern preiswert Heu und Silage erstehen, allerdings haben Sie dabei auch keine Qualitätsgarantie. Dazu müssten die Heuballen und die Ernteflächen genau untersucht werden. Die gängigen Marktfuttermittel haben den Vorteil, dass sie über die exakten Anteile der Inhaltsstoffe informieren, weshalb man individuelle Rationen besser zusammenstellen kann.

Am Besten Sie fragen erst einmal einen Spezialisten oder Ihren Tierarzt, ob das Mischen vom Futter für Ihr Pferd überhaupt empfehlenswert ist und ob sich der Aufwand und die Verantwortung überhaupt auch wirklich finanziell lohnt. Richten Sie sich dabei nach dem Lieblingsfutter und den individuellen Bedürfnissen Ihre Pferde. Achten Sie bitte auch darauf, dass eine Umstellung von Futtermitteln über einen langsamen Zeitraum (mindestens 2-4 Wochen) erfolgen soll.